Archiv für die 'Winterthurer-Splitter' Kategorie

B.S. rettet das Archareal

Ich träumte, ich sei der Stadtpräsident. Die Vorzimmerdame meldete mir ganz aufgeregt, Herr Benno Selferini sei da und wolle mich dringend sprechen. Ich räumte schnell die Pläne für das neue Stadtverwaltungsgebäude beiseite und sagte, ich lasse bitten.

Auch Herr Selferini war sehr aufgeregt, aber irgendwie auch in sehr freundlicher Stimmung. Er ärgere sich über die diversen um das Archareal werweisenden Investoren, welche so larmoyant über die beschränkten Renditemöglichkeiten jammerten und die nötige Entschlusskraft zur Schaffung einer zukunftsweisenden, der Stadt wohl anstehenden Nutzung der zentral gelegenen Parzelle nicht aufbrächten. Die kantonale Pensionskasse BVK, wegen ihrer Anlagepolitik schwer rufgeschädigt, könne sich doch sowieso keinen mutigen Wurf leisten. Und auf einen teuren Lumpenhändler mit spanischen Fummeln habe ausserhalb des Schluuchs sowieso niemand gewartet. Weiterlesen…

Krieg ums Pilzdach

Bild: VCS

Diese praktischen Unterstände am Winterthurer Bushof seien nicht schön genug. Sie müssten durch etwas architektonisch Anspruchvolles ersetzt werden: durch einen “einseitigen” Pilz.

Die Bevölkerung scheint, was die Meinung hierzu betrifft, eher gespalten zu sein. Nach der Häufung von gegnerischen Leserbriefen zu schliessen, zeichnet sich hier ein veritabler Krieg ab. Auch die Redaktion des Landboten gibt sich kriegerisch. Sie titelt in der heutigen Ausgabe:

Der Bahnhofplatz kriegt Bushäuschen.

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Vom Pech, ein Fussgänger zu sein

In diesen unfreundlich kalten Biswind-Tagen denke ich oft vom wohlig geheizten Auto aus, dass die eingeschränkte Bewegungsfreiheit eines Stadtmenschen zu Fuss eigentlich ungerecht, ja menschenverachtend ist. Mit dem Freiheits-Empfinden eines „freien“ Schweizers völlig unvereinbar.

Da stehen sie beim Coop Hinterdorf am Dreieck Tösstal-/Seenerstrasse, rund um den Strassen-Stern am (sanierten) Zwingliplatz (Deutweg), an der Technikumstrasse am Holderplatz und Weiterlesen…

Winterthur Graben Crossing

Da habe ich nicht schlecht gestaunt: Jetzt gibt es also eine Winterthurer-Variante zum Abbey Road-Crossing: Das Graben-Crossing durch das Linken-Quartett, das rot-grüne Viererticket der Winterthurer Stadtratswahlen. Der Event ist eine ernst zu nehmende Konkurrenz zu den Geschehnissen an der hiesigen Aebiroad, wo nur äusserst selten spektakuläre Gänsemarsch-Überquerungen stattfinden können.

Was man hier sieht, ist, dass das Quartett – aus der Sicht des Betrachters – überraschenderweise stramm Richtung rechts (?) schreitet. Weiterlesen…

Tomate, Wagamama, …, Starbucks?

Ich lese mit grossem Erstaunen, dass sich eine grosse Facebook-Gemeinde dafür einsetze, dass Winterthur endlich zu seinem Starbucks kommt. – Hèh???… Das ist doch wahrscheinlich höchstens der Herr Starbuck himself, der uns beweisen will, dass er gar nicht mehr anders gekonnt habe, als uns Banausen endlich diesen ultimativen Ami-Kaffee nicht mehr länger vorzuenthalten.

Dieses Haus an der Ecke Marktgasse/Obergasse Weiterlesen…