27. November 2011 von Hans

Franz Hohler u. René Quellet in der Kindersendung "Spielhaus"
Eine Rubrik «Was macht eigentlich … ?» sieht man da und dort. So auch in einer TV-Programm-Zeitschrift. Nein, nicht in dieser. In der anderen. Personen, die man einmal vom Fernsehen kannte, eignen sich besonders gut als Objekt einer solchen Nachfrage. Nachrichten-Sprecherinnen, ehemalige Missen und Misters, Hilfs-Sportreporter und andere weiter nicht interessante Leute, die uns ehedem namentlich bekannt waren und – ohne dass sie etwas Besonderes geleistet hätten – zu Cervelas-Prominenten avanciert waren. Nur deshalb, weil sie für beschränkte Zeit flimmernde Gäste in unseren Stuben waren. Weiterlesen…
20. September 2011 von Hans

O-Ton CB:
“Da en Rappe, deet en Rappe
Git e schöni Zipfelchappe!”
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8. September 2011 von Hans

Im Artikel über Winterthurs Gewässer vom April 2009 fehlen sie prominent: die Walcheweiher. Dieses Versäumnis soll hiermit ausgebügelt werden. Die drei idyllisch gelegenen Weiher im Lindbergwald sind für hiesige Begriffe schon respektable Gewässer. Im Traum des Holzbildhauers Erwin Schatzmann von den sieben Seen Winterthurs spielen sie eine massgebende Rolle. Der städtische Forstbetrieb kümmert sich seit jeher liebevoll um dieses besondere Stück Natur und stattete das Umfeld der Weiher vorbildlich aus mit Waldhütte, Sitzbänken und Grillplätzen; sehr zur Freude vieler Spaziergänger. Nun tritt in der Idylle aber eine vorübergehende Störung auf. Weiterlesen…
4. Juni 2011 von Hans

Die Fragen stellte F.R. Ugly
Herr Hans, isch d Fifa-Fuëssballwält nach dene Presidäntewahle wider in Oornig?
Si säged s richtig, Herr Frôôgli. D Fifa-Fuëssballwält. Dië funktioniert esoo, wi si immer funktioniert hät. Ohni dè maffiösi Touch gaht s gar nöd. Wië überall, wo s um vil Gäld gaht.
Was wänd si da demit säge, a was tänked si?
Zum Biischpiel a eusi zwoo Parlamänts-Chammere z Bèèrn. Zweihundertsächseviërzg Lüüt wo emene Parteïbuëch verpflichtet sind und unschiniërt Interässe vo ihrne Sponsore verträtted. Debii sötted s aber gliichziitig eigentlich das mache, wo ihri Wähler vo n ene erwarted. Vo dene sind s ja als Volksverträter beuufträit und vo dene wetted s au wider ggwählt werde.
Immerhin händ s ja dänn also d Wähler bi de nôôchschte Wahle i de Hand!?
Das isch ebe s Perfiidi a dere Ggschicht. Öb „König Sepp“ oder National- und Ständeraat. De Spagaat beherrsched dië mittlerwiile e soo guët, das s Fuëssballer- und s Wählerpublikum meined, es ggschäächi alles zu ihrem Wohl. Si chlatsched Bravo zu n ere WM im Emirat Qatar und lönd s sich ggfalle, das s zu de Abzockerfrag nur töörfed am Stammtisch e chli polemisiëre. Si merked nöd, das da „Diener zweier Herren“ am Werch sind.
Das wär ja schiiheilig und s Volk für dumm verchauft. Wië chönnt me dänn so Politiker ihrer Meinig nah abstraafe?
Zum Biischpiel bi de Nazionalratswahle de neue Mitti-Parteie d Stimm gèè. Oder kä vortruckti Parteiliischte benutze und vo verschiedene Liischtene sälber uusggwèhlti Lüüt uf di neutral Liischte überträge.
Bim Fuëssball isch es weniger wichtig. Aber da isch es i de Schwiiz ja einewäg eso, das zwar ali immer vom Tschutte schnured und alles besser wüssed, aber a d Mätsch gönd s nöd. Drum isch d Fifa i de Schwiiz.
Herr Hans, mir bliibed wië immer draa und danked für das Gschprôôch.
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19. Mai 2011 von Hans

Analog war gestern. Das Hier und Heute ist digital. Was das Fernsehen anbetrifft, so denkt man dabei sofort an eine bessere Bildqualität, an eine unendliche Anzahl Sender und natürlich an einen dieser neuen, superschlanken Bildschirme in Grossformat. Diese Riesendinger lassen keinen Zweifel darüber aufkommen, was das wichtigste in einem Wohnzimmer ist. Auch ohne Kerzenständer links und rechts stellen sie für sich selber einen prunkvollen Altar dar und niemand kommt darum herum, fleissig dem Flimmer-Gott zu huldigen. Bis vor kurzem mutete man uns dafür aber noch eine sogenannte Set-top-box zu, ein zusätzlich zum Fernsehapparat aufzustellendes Kästli, das auch seinerseits am Strom angeschlossen werden wollte (noch mehr Kabelsalat) und das zu allem Überfluss noch mit einer eigenen Fernbedienung aufwartete. Nebst dem einen für TV und dem zweiten für die Stereoanlage noch ein drittes Handy-Instrument. Wenn Sie auch noch das Moubeil- oder Sellularfoun und den „Knochen“ vom Kabellosen Festnetztelefon auf den Salontisch legten, würde Weiterlesen…