Archiv für die 'Chliini Poesie' Kategorie

Neujahr, churz-schnurz


Es Jahr isch schnäll verbii
Ich hoff’, sigsch zfriede gsii
Scho chlopft es neus a d Tür
Ich wünsch’ der Glück derfür!

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Begriffs-Päärli

Donner und Doria!
Dië chömed mit Ross und Wage
und fahred chrüüz und quer; hüscht und hot,
vo Pontius zu Pilatus.
Und zwar mit Pauke und Trumpete.
S gaht alls ganz und gar drunder und drüber.
Si frässed und suuffed, alls durenand:
Chruut und Rüebli,
Späck und Bohne.
Zuëständ wië Sodom und Gomorra.
Schimpf und Schand!
Bluët und Bode sind verrate.
Alls drunder und drüber
und zwar samt und sonders.
S muës eifach sii: ghaue oder gstoche.
Nolens volens gitts es Unglück.
Dië gönd under mit Mann und Maus;
mit Huut und Haar.
Da nützt weder Schmiëre no Salbe.
Da chasch meh oder weniger säge:
S isch ghupft wië gsprunge.
S isch Hans was Heiri.

Chrüüz und Rüebli,
Chruut und quer
schmiëre und springe,
hüpfe und salbe:
S’isch Hämp was Hose,
s isch Fläck was Mose.

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Städelis Not

© fotolia.de © amridesign

 

De Chröömer Johann Städeli
vom Biberflade-Lädeli
dèè chritzlet uf es Zädeli,
das er bis zu de Wädeli
im Leitigswasser bädeli.
Zwänzg  Kilo Biberflädeli
heiged scho Wasserschädeli.
Und d Zuëkumft vo sim Gädeli,
dië hangi a me Fädeli.

Wië piinlich für de Städeli.
Wèèr s uusbringt, isch en Tädeli!

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Gsäit isch gsäit

Das mues jetz emal gsäit sii.
Das isch ja nöd zum Säge.
Was säisch dänn du dezuë?
Ja säg?!
Ja säg emal?!
Er säit s schiints au.
Er säit, es sägid s ali.
Ali säged s.
Was säisch?
Was du nöd säisch!
Ja säg nüüt!
Me säit s halt eso.
S isch öppis, wo me so säit.
S isch schnäller gsäit.
Gsäit isch gsäit.
Aber ich wett dänn nüüt gsäit haa.

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Musig

Musig isch wi Wii
Musig fahrt gghöörig ii
Musig chann z Lache
oder z Hüüle mache

Musig hilft träume
Musig guslet neume
Musig chann Vertroue
oder Schlösser boue

Musig chann nerve
Musig us de Konserve
Musig dur Stahl und Stei
oder dur March und Bei

Musig isch Saiteggwimmer
Musig isch Liëchtshow-Ggflimmer
Musig statt Laggschuëh Sandaale
oder Bumm-Bumm und chli Laale

Musig isch eifach da
Musig ziëht d Mänsche n aa
Musig isch erhaabe
oder di grööscht vo allne Gaabe.

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